Das vorrangige Ziel nach dem Einsatz eines künstlichen Kniegelenks ist das wieder Erlangen der eigenständigen Mobilisation. Gleich am ersten Tag nach der Operation werden Sie deshalb von unseren Physiotherapeuten aufgesucht.
Oft haben die Patienten am ersten Tag einen gewickelten Verband um das Kniegelenk und eine Wunddrainage, welche die Bewegung im Knie einschränken. Beides wird meistens spätestens am zweiten Tag entfernt, dennoch können Sie auch mit geringerer Beweglichkeit bereits am Tag nach der Operation aus dem Bett mobilisiert werden. Nach einer Kreislaufanregung erfolgt der Übergang mit dem Therapeuten zusammen vom Liegen zum Sitz und, sofern Sie sich gut fühlen, einige Schritte am Gehwagen durch das Zimmer. Falls der behandelnde Arzt in seltenen Fällen eine Teilbelastung verordnet hat, wird dies natürlich zuvor vom Therapeuten erklärt und zusammen mit Ihnen im Stand eingeübt. Um die Mobilisation im Kniegelenk zu fördern, wird außerdem bereits am ersten oder zweiten Tag die Motorschiene angelegt, angepasst an Ihre individuelle Beweglichkeit.
Im Laufe der nächsten zwei Wochen werden Sie lernen, wie Sie mit dem operierten Knie alleine aus dem Bett aufstehen und mit Unterarmgehstützen richtig umgehen. Außerdem bekommen Sie ein gezieltes Kräftigungsprogramm, welches für die jeweilige Operation angepasst ist. Bei Knie-Patienten stehen besonders die aktive Kniebeugung und Streckung sowie die Stabilisation des Oberschenkels und das Aufstehen im Vordergrund. Auch das Treppensteigen wird zu gegebener Zeit trainiert (meist im Verlauf der zweiten Woche während des Aufenthaltes). Gerade bei Kniegelenken ist auch die passive Beweglichkeit wichtig, weshalb die Motorschiene regelmäßig zum Einsatz kommt und, angepasst an den Patienten, gesteigert wird.
Aufgrund der Schwellung, die nach Operationen an den Extremitäten vermehrt auftritt, wird ab dem zweiten oder dritten Tag auf Station mit der manuellen Lymphdrainage begonnen, welche bis zum Entlassungstermin weiterhin regelmäßig durchgeführt wird. Dadurch wird das Bein mit dem Abtransport der Lymphflüssigkeit unterstützt und auch entstandene Blutergüsse werden schneller abgebaut.
Das Ziel bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus ist das Erreichen der selbstständigen Mobilität an Unterarmgehstützen (oder auch am Rollator, je nachdem, wie Sie zuvor mobil waren) sowie eine Beweglichkeit von 90° Beugung im Kniegelenk und die Fähigkeit des Treppensteigens. Nach dem Krankenhausaufenthalt gehen Sie in der Regel in die Anschlussheilbehandlung, wo weiteres Training erfolgt, um Sie auf den Alltag zu Hause vorzubereiten.
Nach dem Aufenthalt in der Rehabilitationseinrichtung wird empfohlen, die Krankengymnastik in einer Praxis weiterzuführen, um noch vorhandene Muskel- oder Bewegungsdefizite weiter zu verbessern. Ebenfalls kann es empfehlenswert sein, sich Rehasport oder Wassergymnastik verordnen zu lassen.
Damit Sie es im Krankenhaus nach einer Operation leichter haben, gibt es Möglichkeiten, sich im Vorfeld entsprechend vorzubereiten. Wenn der Arzt Ihnen aufgrund starker Beschwerden und einer Arthrose am Gelenk einen operativen Eingriff mit Kniegelenks-Ersatz empfiehlt, findet der chirurgische Eingriff meist nie sofort, sondern erst nach einigen Wochen statt. Diese Wochen können Sie dazu nutzen, um die Muskeln zuvor zu trainieren.
Der behandelnde Arzt kann eine Heilmittelverordnung für Krankengymnastik ausstellen, welche Sie bei einem ansässigen Physiotherapeuten in Anspruch nehmen können. Dieser zeigt Ihnen dann gezielte Kräftigungsübungen, welche die Muskulatur aufbauen, damit Sie nach einer Operation besser auf die Beine kommen. Auch eine erste Einweisung im Umgang mit Unterarmgehstützen kann erfolgen und Sie erhalten die Möglichkeit, im Vorfeld entstandene Fragen zu klären.
Die Therapie von operierten Kniepatienten erfolgt nach einem festgelegten Standard, ohne jedoch die Individualität des Patienten aus den Augen zu verlieren.
Von präventiv bis rehabilitierend – wir bieten unseren Kniepatienten ein umfangreiches Physiotherapie-Angebot:
Knieprothesen-OPs
Knieprothesenwechsel
Arthroskopien
Ersatz des vorderen Kreuzbandes
Umstellungen
Krankengymnastik – individuell zugeschnitten auf das jeweilige Krankheitsbild
PNF (propriozeptive neuromuskuläre Facilitation)
Brügger-Therapie Manuelle Therapie nach Cyriax und Maitland
Trainingstherapie
Apparative Techniken (z. B. Kniebewegungsschiene nach Knieoperation)
Massage (Marnitz-Therapie, Reflexzonenmassage, Akupressur etc.)
Lymphdrainage
Wärmetherapie, Kältetherapie
Elektrotherapie
Kinesiotape
Das vorrangige Ziel nach einer Wirbelsäulenoperation ist das Wiedererlangen der eigenständigen Mobilisation. Gleich am ersten Tag nach der Operation werden Sie deshalb von unseren Physiotherapeuten aufgesucht.
Je nach Operation kann es sein, dass Sie entweder am Rücken oder im Bauchbereich eine Operationsnarbe besitzen. Diese, genauso wie die tiefer im Körper gelegenen Wundbereiche, sollten nach dem Eingriff nicht zu viel gereizt werden. Deshalb lernen Sie zuerst das richtige Aufstehen aus dem Bett, um den Rücken und die Wunden zu schonen. Es wird immer erst getestet, ob Sie noch einen Gehwagen als Hilfe benötigen oder ob ein Handlauf zum Beispiel ausreichend ist.
In den nächsten ein bis zwei Wochen steht auch bei Wirbelsäulenpatienten vorwiegend die eigenständige Mobilisation im Vordergrund, um dem Abbau von Muskulatur entgegenzuwirken und den Kreislauf anzuregen. Dazu dient auch ein kleines Kräftigungsprogramm, welches Ihnen vom behandelnden Therapeuten gezeigt wird. Außerdem bekommen Sie Hinweise und Tipps für den Alltag, da Sie auch nach dem Krankenhausaufenthalt noch einige Wochen lang bestimmte Dinge beachten müssen. Hierzu gehören z. B. Hinweise zum Verhalten beim Heben und Tragen oder nähere Informationen zur Intensität beim aufbauenden Training in der Rehaklinik.
Wie Sie am Ende das Krankenhaus verlassen, ist dabei sehr unterschiedlich. Manche der Patienten benötigen noch Hilfsmittel wie Unterarmgehstützen oder Rollatoren, andere wiederum können sich frei und ohne Hilfsmittel bewegen.
Sowohl vor als auch nach einer Operation ist begleitende Krankengymnastik sehr wichtig. Vor dem Eingriff können Sie die Muskulatur gezielt aufbauen, um dem Abbau eben dieser nach der OP entgegenzuwirken. Dadurch kommen Sie später im Krankenhaus leichter zurecht und können sich besser mobilisieren. Leider kann man den Muskelabbau natürlich nicht komplett verhindern, deswegen sind auch die Krankengymnastik nach dem stationären Aufenthalt in der Klinik und die engmaschige Betreuung mithilfe eines Therapeuten über die nächsten Wochen hinaus sehr wichtig. Damit bereiten Sie sich gezielt und funktionell wieder auf den Alltag und das Arbeitsleben vor.
Von präventiv bis rehabilitierend – wir bieten unseren Wirbelsäulenpatienten ein umfangreiches Physiotherapie-Angebot.
Bandscheiben-OPs
Versteifungen
Dekompressionen
Bandscheibenprothesen
Das vorrangige Ziel nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks ist das Wiedererlangen der eigenständigen Mobilisation. Gleich am ersten Tag nach der Operation werden Sie deshalb von unseren auf die Hüfte spezialisierten Physiotherapeuten aufgesucht.
Da man mit einer Hüftgelenksprothese einige Bewegungseinschränkungen für die ersten sechs Wochen nach der Operation beachten muss, werden Sie zunächst aufgeklärt, was genau Sie machen dürfen und welche Bewegungen Sie besser vermeiden sollten. Nach einer Kreislaufanregung erfolgt bereits die erste Mobilisation an der Bettkante und, sofern Sie sich gut fühlen, einige Schritte am Gehwagen durch das Zimmer. Falls der behandelnde Arzt in manchen Fällen eine Teilbelastung verordnet hat, wird dies natürlich zuvor vom Therapeuten erklärt und zusammen mit Ihnen im Stand eingeübt.
Im Laufe der nächsten zwei Wochen werden Sie lernen, wie Sie mit der operierten Hüfte alleine aus dem Bett aufstehen und mit Unterarmgehstützen richtig umgehen. Außerdem bekommt sie ein gezieltes Kräftigungsprogramm, welches für die jeweilige Operation angepasst ist. Bei Hüft-Patienten stehen besonders die aktive Hüftbeugung sowie die Stabilisation des Oberschenkels und das Aufstehen im Vordergrund. Auch das Treppensteigen wird zu gegebener Zeit trainiert. Dies passiert in den meisten Fällen in der zweiten Woche des Krankenhausaufenthaltes.
Aufgrund der Schwellung, die nach Operationen an den Extremitäten vermehrt auftritt, wird ab dem zweiten oder dritten Tag mit der manuellen Lymphdrainage begonnen, welche bis zum Entlassungstermin weiterhin regelmäßig durchgeführt wird. Dadurch wird das Bein mit dem Abtransport der Lymphflüssigkeit unterstützt und auch entstandene Blutergüsse werden schneller abgebaut. Auch das gehört zu der Aufgabe unserer Physiotherapie.
Falls Sie feststellen, dass Sie im Alltag gewisse Hilfsmittel benötigen (z. B. eine Greifzange, Sockenanziehhilfen, Unterarmgehstützen etc.), kann unser Mitarbeiter der Physiotherapie Ihnen diese bereits im Krankenhaus aushändigen. Etwa zweimal pro Woche kommt ein Mitarbeiter eines Sanitätshauses zu uns ins Haus, der Ihnen, sofern möglich, alles Nötige zur Verfügung stellt. Dadurch werden Sie optimal auf die Reha vorbereitet und können möglichst eigenständig zurechtkommen.
Das Ziel bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus ist das Erreichen der selbstständigen Mobilität an Unterarmgehstützen (oder auch am Rollator, je nachdem, wie Sie zuvor mobil waren), eine Beweglichkeit von 90° Hüftbeugung und die Fähigkeit des Treppensteigens. Nach dem Krankenhausaufenthalt gehen Sie in der Regel in die Anschlussheilbehandlung, wo weiteres Training erfolgt, um Sie auf den Alltag zu Hause vorzubereiten.
Nach dem Aufenthalt in der Rehabilitationseinrichtung wird empfohlen, die Krankengymnastik in einer Praxis weiterzuführen, um noch vorhandene Muskel- oder Bewegungsdefizite weiter zu verbessern. Ebenfalls kann es empfehlenswert sein, sich Rehasport oder Wassergymnastik verordnen zu lassen.
Um den Genesungsprozess nach der Operation zu unterstützen, gibt es Möglichkeiten, sich im Vorfeld entsprechend vorzubereiten. Wenn der Arzt aufgrund starker Beschwerden und einer Arthrose am Gelenk einen operativen Eingriff mit Hüftgelenksersatz empfiehlt, findet der chirurgische Eingriff meist nicht sofort, sondern erst nach einigen Wochen statt. Diese Wochen können Sie dazu nutzen, um die Muskeln bereits vor dem Eingriff zu trainieren.
Der behandelnde Arzt kann eine Heilmittelverordnung für Krankengymnastik ausstellen, welche Sie bei einem ansässigen Physiotherapeuten in Anspruch nehmen können. Dieser zeigt Ihnen dann gezielte Kräftigungsübungen, welche die Muskulatur aufbauen, damit Sie nach einer Operation besser auf die Beine kommen. Auch eine erste Einweisung im Umgang mit Unterarmgehstützen kann erfolgen und Sie erhalten die Möglichkeit, im Vorfeld entstandene Fragen zu klären.
Die Therapie von operierten Hüftpatienten erfolgt nach einem festgelegten Standard, ohne jedoch die Individualität des Patienten aus den Augen zu verlieren.
Von präventiv bis rehabilitierend – wir bieten unseren Hüftpatienten ein umfangreiches Physiotherapie-Angebot:
Hüftprothesen-OPs
Hüftprothesenwechsel
Hüftarthroskopien
Hüftumstellungen
Krankengymnastik – individuell zugeschnitten auf das jeweilige Krankheitsbild
Gangschule bzw. Mobilisation
Brügger-Therapie
Manuelle Therapie nach Cyriax und Maitland
Massage (Marnitz-Therapie, Reflexzonenmassage, Akupressur etc.)
Lymphdrainage
Wärmetherapie, Kältetherapie
Elektrotherapie
Kinesiotape